Flüssiges bricht Fasten nicht – war eine Fastenregel zu den Zeiten der Benediktinermönche in Weissenohe.
Dieser verdanken wir heutzutage den Spiegelkarpfen als Fastenspeise und den kräftigen Doppelbock als flüssige Nahrung in dieser kargen Zeit.
Wir haben für Sie, in dieser Tradition, unseren kräftigen Bonator als dunklen Doppelbock eingebraut, zur körperlichen und geistigen Stärkung in der „staaden“ Zeit.
Ein dunkler Doppelbock, würzig und kräftig wie es die Tradition verlangt.
Passend zu : Gulasch, Schäuferle, Krustenbraten, deftigen
Brotzeiten und
kräftigen Wildgerichten
Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen
- Stammwürze: P 18
- Alkoholgehalt: 8,2 % Vol.
- Gebinde: e 0,5l
- EAN Code: 41 05 91 66
- Haltbarkeit: Mindestens 6 Monate nach Abfülldatum
Hier noch eine kleine Anekdote zum Schmunzeln:
Da sich die Benediktinermönche in der kargen
Fastenzeit an den stärker eingebrauten Bockbieren labten, erweckte
dies den Neid anderer Ordensgemeinschaften, welche sich darüber
beim Papst in Rom beschwerten, dass die Benediktiner mit ihren Bockbieren
nicht fasteten, sondern schlemmten. Die Benediktiner sandten aufgrund
dieser Beschwerde ein Fass des Bockbieres nach Rom um den Papst
selbst kosten und entscheiden zu lassen. Da sie Ihr Bier und dessen
Haltbarkeit bei den damals im Mittelalter Wochen und Monate dauernden
Reisen von Bayern nach Rom kannten, taten Sie dies nicht ohne Hintergedanken.
Denn das gesandte Bier kam erwartungsgemäß verdorben,
also ungenießbar sauer in Rom an. Woraufhin der Pabst nach
einem vorsichtigen Kosten den Ausspruch tat: „Wer solch ein
grauslich Bier trinket, ist ein wahrer Büßer“.
Diese Buße taten die Benediktiner liebend gerne weiterhin
und fasteten mit (frischem) Bockbier.
Anmerkung:
Natürlich trank man das Bier nicht nur wegen des Alkohols.
Bier enthält sehr viele Mineralien, Vitamine, und Zucker in
aufgeschlossener somit leicht verwertbarer Form. Die Mönche
wussten, da sie sehr bewandert in gesundheitlichen und medizinischen
Zusammenhängen waren, dass Bier Mangelerscheinungen vorbeugt.
Somit war das Fastenbier eine der ersten Nahrungsergänzungen
(wie wir es heute bezeichnen würden) in der Ernährung
der Menschheit.
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